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22. März 2018

Tag der Pressefreiheit: DJS-Alumni diskutieren mit Schülern über Journalismus

Fake News – kaum ein Tag vergeht, an dem das Wort nicht in den Medien auftaucht. Ein Phänomen, das Journalisten doppelt betrifft. Als Lesende wie als Berichtende. Als Vorwurf wie als Ansporn.

Wie der Journalismus mit dieser Herausforderung umgeht, darüber suchen die Alumni der DJS zum Tag der Pressefreiheit (3. Mai 2018) das Gespräch mit Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland. An Gymnasien, Realschulen und Berufsschulen berichten sie von ihrer Arbeit in Redaktionen und Pressestellen, diskutieren über ethische Grundsätze, Fehlerquellen und Themenauswahl.

Mit dem medienpädagogischen Projekt, das vom DJS-Förderkreis organisiert wird, mischen sich die Journalistinnen und Journalisten bewusst in die Debatte über die Glaubwürdigkeit ihres Berufstandes ein. Sie wollen Medienkompetenz stärken und Vertrauen für die Zukunft schaffen.

„Wir Journalisten müssen mehr von uns aus auf Leute zugehen und erklären, wie wir arbeiten, am besten im persönlichen Gespräch“, sagte Schulleiterin Henriette Löwisch. „Wir wollen für den Journalismus streiten, indem wir über ihn streiten.“

Der Tag der Pressefreiheit sei der richtige Tag, um die Glaubwürdigkeit der Medien in den Schulen auf den Stundenplan zu setzen, sagte die Förderkreisvorsitzende Mercedes Riederer. „Es gibt erschreckende Zahlen über den Vertrauensverlust der Menschen in die Medien. Dem will die DJS etwas entgegensetzen.“

Weitere Informationen über das Projekt gibt es auf der Webseite 2018.djs-online.de und in den sozialen Medien unter dem Hashtag #journalistenschule.