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19. Oktober 2013

Medienpreise für Luft- und Raumfahrt verliehen

In einem Festakt sind die Medienpreise für Luft- und Raumfahrt 2013 am 17. Oktober in München verliehen worden. Gastgeber war MTU Aero Engines AG. Der bereits 2004 ins Leben gerufene Autorenwettbewerb, der jährlich ausgeschrieben wird vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus mit Sitz in der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München, wurde in diesem Jahr erstmalig unter dem Namen „Medienpreis Luft- und Raumfahrt“ verliehen.

Ausgezeichnet wurden der Beitrag „Casting im Kosmos“ von Andreas Menn, veröffentlicht in der Wirtschaftswoche, das Radio-Feature „Der letzte Start der Hindenburg“ von Sven Preger, gesendet in der Reihe „Zeitzeichen“ in WDR, NDR und SR sowie der Fernsehbeitrag „Der lange Weg zum Mars“ aus der Sendereihe Quarks & Co im WDR. Für seinen Beitrag „Sturzflug in den Tod – Dem Himmel so nah“ im Kölner Stadtanzeiger erhielt Hans-Jürgen Deglow den Sonderpreis.

Der Medienpreis für Luft- und Raumfahrt ist in den Kategorien Print, Hörfunk und Fernsehen mit je 5000 Euro dotiert, die vom Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) gestiftet werden. Außerdem kann die Jury einen Sonderpreis in Höhe von 2.000 Euro vergeben für herausragende Beiträge aus Regionalzeitungen oder online-Medien. Der Medienpreis zeichnet Beiträge von Nicht-FachjournalistInnen aus, die auch für Laien verständlich komplexe und oft komplizierte Themen veranschaulichen. Solche Beiträge, so der preisstiftende Verein, begeistern nicht nur Begeisterung für Technik und Wissenschaft, sondern wecken auch bei Kindern und Jugendlichen das Interesse an technischen Sachverhalten.

Die Ausschreibung des Medienpreises für Luft- und Raumfahrt erfolgt jährlich im Januar für Beiträge, die im Vorjahr erstmalig veröffentlicht oder gesendet wurden. Einsendeschluss ist Ende März. Nach der Sommerpause werden pro Kategorie die jeweils drei besten Beiträge nominiert. Die Bekanntgabe der ersten Preisträger erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Spätherbst.

Noch in diesem Jahr wird der Verein einen Wettbewerb für Schülerzeitungen ins Leben rufen. Alle Schülerzeitungen Deutschlands, gleich welchen Schultyps, werden eingeladen, sich mit einem Beitrag zu beteiligen. Der Verein gibt dazu zwei Themen aus dem Bereich Luft- und Raumfahrt vor.

Journalistenschüler der DJS werden als Jury die Beiträge bewerten. Der Preis wird 2014 erstmalig verliehen.

Der Medienpreis für Luft- und Raumfahrt wird auch für 2014 wieder ausgelobt. Eingesendet werden können Beiträge, die in einem deutschen Medium im Kalenderjahr 2013 erstmals veröffentlicht oder gesendet worden sind.

Ausgeschrieben und verliehen wird der Medienpreis für Luft- und Raumfahrt vom Verein zur Förderung des technisch-wissenschaftlichen Journalismus mit Sitz in der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München. Unter dem Patronat des Bundesverbandes der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) ist diese unter deutschen Medien sehr begehrte Auszeichnung ein unabhängiger Branchenpreis, hinter dem ein breiter Zusammenschluss von Unterstützern aus der Luft- und Raumfahrt steht. Hervorgegangen ist der Preis aus dem 2004 vom europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS gestifteten Ludwig-Bölkow-Journalistenpreis, der ebenfalls in Zusammenarbeit mit der Deutschen Journalistenschule (DJS) verliehen worden war.

Der namhaften achtköpfigen Jury unter Leitung der Deutschen Journalistenschule gehören seit 2004 folgende Mitglieder an: Ulrich Brenner, ehemaliger Leiter der DJS, Mercedes Riederer, Chefredakteurin Hörfunk im Bayerischen Rundfunk, Volker K. Thomalla, Chefredakteur der Flug-Revue, Peter Pletschacher, Präsident des Luftfahrt-Presse-Clubs und Leiter des Aviatic-Verlags, Peter Sartorius, lange Zeit Leitender Redakteur der Süddeutschen Zeitung, Klaus Peters, ehemaliger Pressesprecher von MBB, Prof. Dr. Horst Schmidt-Bischoffshausen, ehemals Forschungsabteilung der EADS sowie Christoph Steinkamp, Mitglied der Chefredaktion von ProSieben.