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29. November 2016

Helmut-Stegmann-Preis 2016 für Moritz Aisslinger – wir gratulieren!

Wir gratulieren Moritz Aisslinger, 53. LR, zum Helmut-Stegmann-Preis 2016! In seinem prämierten Text „Manuel stirbt“ erzählt der Autor die Lebensgeschichte eines schizophrenen jungen Mannes, der nur 31 Jahre alt wurde. Weil er randalierte, wurde er von einem Polizisten erschossen.

Moritz Aisslinger schrieb diese Reportage während seiner Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München. „Manuel stirbt“ ist im Februar 2016 in der Wochenzeitung DIE ZEIT erschienen.

Im Oktober 2016 schloss Moritz Aisslinger seine Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule München ab. Bereits während der Ausbildung schrieb er als freier Autor u.a. für DIE ZEIT, DER SPIEGEL, stern-Crime und PLAYBOY. Inzwischen arbeitet er fest für DIE ZEIT. Moritz Aisslinger lebt und arbeitet in Berlin.

Er erhielt den mit 2500 Euro dotierten Preis beim Jahrestreffen des Förderkreises der Deutschen Journalistenschule (DJS), das am 18. November beim rbb in Berlin stattffand. Die Laudatio hielt Nico Fried, DJS-Absolvent und Redaktionsleiter der Süddeutschen Zeitung in Berlin. Anja Mauruschat, ebenfalls DJS-Absolventin, las Passagen aus dem Text. Die Siegerurkunde und der symbolische Scheck wurden Moritz Aisslinger von Markus Hack vom Bayerischen Journalistenverband verliehen.

Mit dem Helmut-Stegmann-Preis werden junge Journalistinnen und Journalisten für Arbeiten ausgezeichnet, die sie während ihrer Ausbildungszeit verfasst haben und die veröffentlicht wurden. Er richtet sich an die Schülerinnen und Schüler aller in Deutschland anerkannten Journalistenschulen. In diesem Jahr bewarben sich sechs Journalistenschulen mit 24 von ihnen ausgewählten Texten.

Der Preis erinnert an Helmut Stegmann, den 1997 gestorbenen langjährigen Chefredakteur der Münchner Tageszeitung „tz“. Stegmann absolvierte die erste Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule und war an der DJS viele Jahre als Dozent aktiv. Seine Familie stiftete 1999 einen Preis, der „Maßstäbe setzen soll für gründlich recherchierten Journalismus, der sich Objektivität und Fairness verpflichtet fühlt und die moralischen Grundsätze eines demokratischen Journalismus aufrecht erhält“. Die Familie Stegmann stellte zehn Jahre lang das Preisgeld zur Verfügung. Seit 2010 wird das Preisgeld vom Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) getragen. Organisiert wird der Preis vom Förderkreis der Deutschen Journalistenschule e.V.img_5693