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3. November 2015

Helmut-Stegmann-Preis 2015 für Vivian Pasquet!

Vivian Pasquet (31) hat den Helmut-Stegmann-Preis 2015 gewonnen.
Sie erhielt den mit 5000 Euro dotierten Preis beim Jahrestreffen des Förderkreises der Deutschen Journalistenschule (DJS), das am 30. Oktober 2015 beim BURDA Verlagshaus in München stattfand. Die Laudatio hielt Dominik Wichmann, Chefredakteur DLD Media.

In ihrem prämierten Text „Abschied ohne Ende“ erzählt die Autorin die Geschichte eines Mannes, der von seinem Arzt erfährt, dass er bald an Krebs sterben wird. Er bestellt einen Sarg, verschenkt seinen Besitz und geht ins Hospiz. Doch der Tod kommt nicht.

Vivian Pasquet schrieb diese Reportage während ihrer Ausbildung an der Henri-Nannen-Journalistenschule in Hamburg. „Abschied ohne Ende“ ist im September 2014 im Magazin Der Spiegel erschienen.

Im Dezember 2014 schloss Vivian Pasquet ihre Ausbildung an der Henri-Nannen-Schule ab. Zur gleichen Zeit beendet sie erfolgreich das Studium der Humanmedizin mit der Promotion zur Dr. med.. Parallel zur Ausbildung arbeitete sie als Praktikantin und freie Autorin für Brigitte Woman, Geo, Spiegel, Stern, Stuttgarter Zeitung und Die Zeit. Seit Januar 2015 ist sie als freiberufliche Journalistin, hauptsächlich für Spiegel und GEO, tätig.

Mit dem Helmut-Stegmann-Preis, der zum sechzehnten Mal verliehen wurde, werden junge Journalistinnen und Journalisten für Arbeiten ausgezeichnet, die sie während ihrer Ausbildungszeit verfasst haben und die veröffentlicht wurden. Er richtet sich an die Schülerinnen und Schüler aller in Deutschland anerkannten Journalistenschulen. In diesem Jahr bewarben sich sechs Journalistenschulen mit 23 von ihnen ausgewählten Texten.

Der Preis erinnert an Helmut Stegmann, den 1997 gestorbenen langjährigen Chefredakteur der Münchner Tageszeitung „tz“. Stegmann absolvierte die erste Lehrredaktion der Deutschen Journalistenschule und war an der DJS viele Jahre als Dozent aktiv.

Seine Familie stiftete 1999 einen Preis, der „Maßstäbe setzen soll für gründlich recherchierten Journalismus, der sich Objektivität und Fairness verpflichtet fühlt und die moralischen Grundsätze eines demokratischen Journalismus aufrecht erhält“. Die Familie Stegmann stellte zehn Jahre lang das Preisgeld zur Verfügung. Seit 2010 wird das Preisgeld vom Bayerischen Journalisten-Verband (BJV) getragen.

Organisiert wird der Preis vom Förderkreis der Deutschen Journalistenschule e.V.

Foto: Jörg Sadrozinski, Schulleiter und Geschäftsführer der Deutschen Journalistenschule, gratuliert der Preisträgerin, Vivian Pasquet.