News

15. April 2011

FFF-Förderpreis 2011: 15 DJSler schreiben um die Wette

Es ist schon Tradition an der DJS: Eine Klasse schreibt 15 Geschichten und bewirbt sich damit um den Förderpreis Filmjournalismus, den der FilmFernsehFonds Bayern jährlich vergibt. Jetzt ist dieser Wettbewerb in die siebte Runde gegangen. Oberthema in diesem Jahr: „Drehort Bayern – eine unendliche Geschichte“.  Zum Auftakt haben sechs Referenten aus ihrer Sicht die Studenten der Klasse 49B in die Materie eingeführt und mit ihnen diskutiert – nicht um die einzelnen Themen vorzugeben, sondern um die 15 Autorinnen und Autoren zu weiterer Recherche anzuregen. Für welches Thema sie sich jeweils  entscheiden, ist allein Sache der DJSlerinnen und DJSler. Input haben geliefert: die beiden Herstellungsleiter Bernhard Thür (Das Sams) und Manfred Brey (Wickie auf großer Fahrt), der Produzent Jan S. Kaiser (Bavaria Fernsehproduktion/ Bavaria Pictures), die Film Commissionerin Anja Metzger, der Münchner Polizeioberrat Siegfried Benker und Kathrin Jung von der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung. Angeregt durch das Gespräch werden die Journalistenschüler jetzt Features und Reportagen schreiben. Sie werden dabei betreut von Adrian Prechtel, selbst DJS-Absolvent aus der 33. Lehrredaktion, seit vielen Jahren Kulturredakteur der Münchner Abendzeitung und deren wichtigster Filmkritiker.

FFF Jury

Siegfried Benker, Kathrin Jung, Bernhard Thür, Anja Metzger, Jan S. Kaiser, Manfred Brey (von links nach rechts).

Die fertigen Arbeiten gehen dann an die Jury, die aus Susanne Hermanski (Redakteurin der Süddeutschen Zeitung), Ulrich Limmer (Inhaber und Geschäftsführer der collina Filmproduktion) und Lothar Just (JUST Kommunikation) besteht. Die drei werden die Preisträgerin bzw. die Preisträger bestimmen, die/der auf dem FFF-Empfang im Rahmen des Münchner Filmfests am 30. Juni 2011 ausgezeichnet wird. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert. 500 Euro davon dienen dazu, Recherchereisen im Rahmen dieses Projekts zu finanzieren; einen Tausender kann die Siegerin oder der Sieger einstecken. In den vergangenen Jahren landete das Preisgeld allerdings meistens in der Klassenkasse und bildete zum Beispiel den Grundstock für ein gemeinsames Wochenende auf einer Berghütte oder eine Klassenreise in die Toskana. Die Idee hinter dem Preis: Der FFF will junge Journalisten anregen, sich mit Themen aus dem Bereich der Filmwirtschaft zu beschäftigen.

Der FFF Bayern ist seit 1996 für die Filmförderung in Bayern zuständig. Zu den Gesellschaftern gehören der Freistaat Bayern, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM), der Bayerische Rundfunk (BR), das ZDF und die privaten Fernsehanbieter ProSiebenSat.1 und RTL. Gefördert wird die Herstellung von Kino- und Fernsehfilmen. Zu weiteren Förderbereichen zählen die Drehbuchförderung, Projektentwicklungsförderung, Nachwuchsförderung, Verleih- und Vertriebsförderung sowie die Förderung von Filmtheatern. Zu den erfolgreichsten FFF-geförderten Filmen der letzten Jahren zählen Das Leben der Anderen von Florian Henckel von Donnersmark und Nirgendwo in Afrika von Caroline Link, die beide mit einem Oscar als „Bester ausländischer Film“ ausgezeichnet wurden.  Auch die Besuchermillionäre Wicki und die starken Männer, Die wilden Kerle, Das Parfum, Der Untergang, Der Schuh des Manitu, (T)Raumschiff Surprise und Lissi und der wilde Kaiser entstanden mit Unterstützung des FFF. Mehr auf der Homepage des FFF: www.fff-bayern.de