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6. Mai 2014

Linktipps: Fußball und Fast Food

Von Tobias Dirr und Felicitas Wilke

Sport ohne Sportjournalisten

Pep Guardiola spricht lieber mit dem Audi-Vorstandsboss als mit der Süddeutschen, Tennis-Star Maria Scharapowa erreicht man am besten über ihren Exklusivsponsor Porsche. Sportler und Funktionäre verweigern sich immer häufiger den kritischen Fragen der Journalisten. Was das für unsere Zunft bedeutet, lest ihr hier.

Klopp zeigt den Medien sein böses Gesicht

Jürgen Klopp war lange für Journalisten lange Zeit der Liebling unter den Fußballtrainern: Kaum eine Pressekonferenz, aus der man keinen druckfertigen Kloppo-Spruch mitnehmen konnte. Doch in letzter Zeit zeigt er nicht nur Schiedsrichterassistenten seine furchterregende Seite, sondern immer öfter auch Journalisten. Er sollte den Bogen nicht überspannen – auch aus eigenem Interesse.

Fast-Food-Firmen kriegen ihr Fett weg

Na, lecker. Gerade erst deckte das „Team Walraff“ von RTL einen handfesten Lebensmittelskandal bei Burger King auf, heute könnte der Shitstorm gegen Whopper und Co. weitere Nahrung erhalten. Im ZDF testet Fernsehkoch Nelson Müller Burger King und den Konkurrenten McDonald’s – eines der beiden Unternehmen kommt dabei besonders schlecht weg, wie meedia.de verrät.

#Dönergate bewegt die Twitter-Gemeinde

Kevin Großkreutz, Spieler von Borussia Dortmund, war am Sonntagabend weder bei Burger King noch bei McDonald’s. Er holte sich in Köln einen Döner. So weit, so gut. Aus ungeklärten Gründen ging dann aber sein Temperament mit ihm durch und er warf sein Essen auf einen Passanten. Der habe ihn angeblich beleidigt. #doenergate ist gefundenes Fressen für alle, die ohnehin schon gerne über Großkreutz‘ leicht prollige Pott-Attitüde spotten.