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18. Januar 2016

Linktipps: 3.535 Anklagen, NHS und Unterstützung vom FBI für VW

1999 trifft Rob Bilott eine lebensverändernde (ja, wirklich) Entscheidung: Er, der Firmenanwalt, vertritt einen Viehbesitzer vor Gericht gegen den amerikanischen Chemiekonzern DuPont. Seitdem deckt er jahrzehntelange Vertuschungen des Unternehmens auf. Bis heute haben 3,535 Menschen Klage gegen DuPont eingereicht. Das New York Times Magazine nennt ihn „DuPont’s Worst Nightmare“.

 

Der Nationale Gesundheitsdienst (NHS) ist das staatliche Gesundheitssystem des Vereinigten Königsreichs und der fünftgrößte Arbeitgeber der Welt. Positive Schlagzeilen machte er selten. Der Guardian startet heute ein Projekt, das das kommende Monat eine Frage beantworten soll: Haben wir den NHS den wir brauchen? 

 

Die SZ liefert zwei Erkenntnisse zur Primetime: VW sucht Unterstützung in den USA in Person von Louis Freeh, dem früheren Chef des FBI, und die Münchner und Augsburger Gerichte ticken offenbar unterschiedlich: Annette Ramelsberger kommentiert Uli Hoeneß‘ frühzeitige Entlassung. Sie sei ein „fatales Signal“.