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8. Januar 2013

Jochen Reiss: „Menschen machen Medien: Wie Journalisten wurden, was sie sind.“

Am 17.12. erschienen, bei Amazon schon fast ausverkauft:

„Menschen machen Medien: Wie Journalisten wurden, was sie sind …“ von Jochen Reiss, Autor und langjähriger, bewährter DJS-Dozent:

Die Fotografin, die von den Kriegen der Welt berichtet, damit diese nicht vergessen werden – und aus Leidenschaft für den Beruf sogar auf eigene Kinder verzichtet. Der Jesuitenpater, der über den Papst bloggt für Radio Vatikan. Die Chefreporterin einer Zeitung, die über alte und neue Nazis und über Rocker-Banden schreibt – und deshalb aus Vorsicht manches Mal die Wohnung wechseln muss. Oder der Herausgeber einer Zeitschrift, der sündteure Expeditionen finanziert, nur um ein Foto von seltenen Walen zu drucken. Das Spektrum der Berufsbilder und Persönlichkeiten im Journalismus ist breit und bunt. Menschen machen Medien. Aber wer sind sie? Und wie wurden sie, was sie sind? Jochen Reiss hat 32 seiner Kolleginnen und Kollegen besucht, die fürs Fernsehen oder das Radio, für Zeitungen, Zeitschriften oder die Welt des Internets arbeiten. Daraus entstand ein Buch, das unsere Medienwelt von ihrer Innenseite zeigt. Jochen Reiss führt uns an die Schauplätze der täglichen Arbeit dieser Journalistinnen und Journalisten, diese gewähren uns einen teils sehr persönlichen Einblick in ihr Umfeld. Zeitungsleser, Radiohörer, Fernsehzuschauer, Internetnutzer und alle an den Medienberufen Interessierte lernen nicht nur die Macher dahinter kennen, sondern auch, unter welchen oft außergewöhnlichen Bedingungen Berichte, Reportagen, Interviews zustande kommen.

246 S., Verlag: Daedalus, € 19,95