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16. Dezember 2012

Gelesen – gehört – gesehen…

1. Lieber Spiegel Online

(Hawkeye, realitaetsfilter.com)

Mehrere Blogger kritisieren mangelnde Recherche bei einem Spiegel Online-Text, der den Amoklauf von Newtown mit Autismus in Verbindung bringt. “Dank Artikeln wie diesem werde ich wohl in nächster Zeit wieder etwas vorsichtiger sein müssen, den Begriff Asperger irgendwo fallen zu lassen.” schreibt Hawkeye. Auch Sabine Kiefner beschwert sich: “Ich brauche keine Sensationsberichterstattung, die mich zu einer potentiellen Massenmörderin macht!”

 

2. How The NRA Twitter Handles A Mass Shooting: Silence

(Andrew Kaczynski, Buzzfeed.com)

Wie reagiert die amerikanische Waffenlobby auf Amokläufe? Buzzfeed hat den Twitteraccount der Schusswaffenvereinigung NRA verfolgt.

 

3. Ein heftiges Heft

(René Martens, freitag.de)

René Martens erinnert an die Springer-Illustrierte Kristall, die 1966 eingestellt wurde: “Am Beispiel Kristall lässt sich der Einfluss von NS-Eliten auf den westdeutschen Journalismus der sechziger Jahre anschaulich beschreiben. Wer genauer hinsieht, erkennt einen auffälligen Widerspruch zu der von Axel Springer gepflegten Selbstdarstellung.“

 

4. Fall Mollath: Alles nur heiße Luft?

(Thomas Stadler, internet-law.de)

Der Fall Mollath ist derzeit eines der Lieblingsthemen deutscher Journalisten. Thomas Stadler arbeitet sich an der aktuellen Presseberichterstattung ab. Sein Urteil: “Das was der Spiegel und leider auch die ZEIT hier anbieten, ist kein Qualitäts- sondern emotionaler Tendenzjournalismus.”

 

5. Die Informationsfreiheit und der “Erfolg einer Entscheidung”

(Peter Mühlbauer, heise.de)

Das Bundeskanzleramt weigert sich, Akten herauszugeben, die die Beziehung von Kanzleramtsstaatsminister von Klaeden zu seinem Bruder, einem Springer-Lobbyisten, betreffen. Das könnte die Entscheidung über das Leistungsschutzrecht beeinflussen.

 

6. Der ewige Israeli

(Philip Meinhold, taz.de)

“Haben Sie vom Nahostkonflikt keine Ahnung, aber eine Meinung zu bieten? Wollen Sie als mutig gelten?” Philip Meinhold gibt zehn Tipps für einen israelkritischen Text.



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