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8. Februar 2013

Gelesen – gehört – gesehen

von Hannes Vollmuth und Philipp Woldin

1. Es lebe der Guardian

(Die Zeit, John F. Jungclaussen)

Der Guardian gilt als eines der besten Nachrichtenmedien der Welt, vor allem seit das Blatt die digitale Klaviatur bespielt wie kein zweites. Chefredakteur Alan Rusbridger kennt nur ein Motto: „Digital first“. Es ist dem Guardian zum Mantra geworden, zum Markenkern, vielleicht schon bald zum Menetekel. Wenn nichts passiert, schreibt John F. Jungclaussen, ist der Branchenprimus bald pleite.

2.  Leben mit einem Geheimnis

(LaTimes.com, Video)

„I am a transgender child. I kind of hate it myself.“ Amber hieß früher Aaron, mit 10 begann sie sich wie ein Mädchen anzuziehen. Wie lebt man mit einem Transgender-Kind? Eine Familie zwischen Hoffnung und Schuldgefühlen.

3. Wenn Bilder träumen

(Instagram, Geffen Rafaeli)

Sie sind schwarz-weiß, ein bisschen schräg und surreal wie Träume. Geffen Rafaeli, israelische Illustratorin aus Tel Aviv, verwandelt kleine Bilder aus Instagram in große Kunst. Jeden Tag erscheint ein neues Werk. Rafaeli verlinkt es mit dem Original. Aber was ist das schon, das Original?

4. Den Deutschen liebste Filme

(morgenpost.de, Infografik)

Berlin geht ins Kino: Arthouse gucken. Wenn die Streifen später im Rest der Republik laufen, hält sich die Euphorie in Grenzen. Das deutsche Publikum steht auf Popcorn-Kino.

 5. Bilder beschreiben in 140 Zeichen

(dradio.de, Magdalena Bienert)

„Die #Mona Lisa grinst aber komisch #lol #rofl“ –  So könnte es klingen, wenn sich Gleichgesinnte zum gemeinsamen #museup im Louvre verabreden. Magdalena Bienert war zum Twittern im Deutschen Historischen Museum in Berlin.

6. Die Berlinale ist eröffnet, wir schauen Kurzfilme!

(Arte.TV, Adrian Flückiger)