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3. April 2013

Freihandel, Störsender und neue Perspektiven

von Sophie AnfangAngela GruberSimon Pfanzelt und Eva Thöne

 

Nach dem Aus 

(Svenja Siegert und Kathi Preppner, journalist online)

Vor rund vier Monaten lief die letzte Ausgabe der Financial Times Deutschland durch die Druckerpresse. Gut 200 festangestellte Redakteure, Korrespondenten und Volontäre standen plötzlich vor der Tür. Fast 40 Prozent von ihnen haben mittlerweile einen neuen Job gefunden. Das ergab eine Journalist-Umfrage.

 

Das neue Acta?

(Sebastian Molls, netzpolitik.org)

Das transatlantische Freihandelsabkommen TAFTA soll den Warenaustausch zwischen der EU und den USA regeln. Auch die Frage des „geistigen Eigentums“ liegt dabei auf dem Tisch. Nichtregierungsorganisationen befürchtet nun ein zweites ACTA.

 

Kulturpauschale

(Ilja Braun, carta.info)

Die Kulturflatrate gilt vielen als Heilsbringer für die dahin darbende Kulturindustrie. Doch wie soll sie konkret aussehen? Und wie hoch müsste der entsprechende Betrag sein? Der Urheberrechtler Gerald Spindler hat das jetzt einmal durchgerechnet.

 

Undercover Journalismus

(Stefan Wirner, drehscheibe.org)

„In der Realität sind die Zustände oft anders, als ich sie mir vorgestellt habe: anders schlimm, weniger schlimm oder auch schlimmer schlimm“, sagt der Journalist Günther Wallraff im Interview mit dem Lokaljournalismus-Programm Drehscheibe. Viele seiner verdeckten Recherchen enden nach der Veröffentlichung in einem Rechtsstreit. Lokaljournalisten sollte das trotzdem nicht anhalten, meint Wallraff.

 

Neuer Störsender

 (Eike Kühl, blog.zeit.de)

Dieter Hildebrandt war schon immer ein umtriebiger Mensch. Jetzt hat er mit 85 Jahren noch einmal etwas ganz Neues ausprobiert: Web-TV. „Störsender.tv“ heißt das Projekt, das am Osterwochenende an den Start gegangen ist. Ab sofort wird alle vierzehn Tage eine neue Episode erscheinen – 20 Ausgaben sollen es insgesamt werden. Finanziert haben Hildebrandt und sein Mitstreiter Stefan Hanitzsch die Serie über Crowdfunding. Zuschauen kann man allerdings kostenlos.

 

Tanzend gegen die Tanzsteuer

 (Manuel Valdes, Huffington Post)

Im US-Bundesstaat Washington gibt es seit Jahrzehnten eine Steuer auf Tanzveranstaltungen. Dagegen regt sich jetzt tanzender Protest. Mit Salsa, Blues und Tango haben Dutzende gegen die Abgabe demonstriert.