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25. April 2014

Linktipps: Fleischhauer, Musikvideos ohne Musik, Big Data und ein Tweet-Porträt

Guten Morgen, hier die Linktipps für heute:

Von Jasper Ruppert und Viktoria Morasch

Man kann von Jan Fleischhauer halten, was man will. Bei den meisten ist es wohl recht wenig – zumindest wenn man sich einige Forumskommentare zu seinen „Werken“ durchliest. Fleischhauer hatte vor einiger Zeit dazu eine Liste erstellt. Bleibt die Frage: Warum lesen Menschen etwas von Autoren, die sie verachten?

In Musikvideos passiert immer so viel. Meistens Dinge, die auch mit der Musik zu tun haben: Singen, Tanzen, Schreien. Aber wie würde es klingen, wenn man die Musik einfach weg lässt. Vermutlich so:

„Welche Privatheit wollen wir nun retten? Es dürfte reichlich naiv sein, so etwas wie eine unbeobachtbare, authentische, autonome Privatheit retten zu wollen – diese hat es nie gegeben. Private Lebensformen waren stets auch das Resultat von Überwachungs- und Geständnistechniken, und es waren diese Techniken, die das Bild der autonomen privaten Person erst ermöglicht haben. Vielleicht kann man von embedded privacy sprechen, zumal der Zwang von außen keineswegs als unmittelbarer Zwang erlebt wurde.“ Armin Nassehi für die FAZ.

Aus Tweets wird Kunst: der britische Künstler Conor Collins schuf ein Porträt des Schwimmers Tom Daley, der sich letztes Jahr öffentlich zu seiner Homosexualiät bekante. Das Porträt setzt sich aus vielen, homophoben Tweets zusammen, die Daley wegen seines Coming Outs bekam.