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27. Juni 2014

Buchtipp: „Fahrtenbuch des Wahnsinns – Unterwegs in der Pendlerrepublik“ von Claas Tatje, 44. LR.

Druckfrisch, seit 26.6. im Handel:
Claas Tatjes „Fahrtenbuch des Wahnsinns – Unterwegs in der Pendlerrepublik“ über die Odyssee zwischen Frühstück und Abendbrot.

Claas Tatje geht dem Prinzip Pendeln auf den Grund: Macht es uns krank? Ist es überflüssig im Netzzeitalter? Wer profitiert? Und wie sieht die Zukunft des Pendelns aus? Seine detaillierte Inventur des Themas beantwortet die Frage, ob es in puncto Pendeln Zeit ist, die Notbremse zu ziehen – und ist nicht zuletzt ein Survival-Guide für alle Pendler.

33 Millionen Deutsche pendeln zur Arbeit. Jeder Einzelne schreibt dabei eine eigene Pendlerbiografie, doch alle erzählen von den gleichen Negativerfahrungen: Pendeln kostet Zeit, Nerven und Geld; nicht selten geht die Fahrerei auf Kosten von Gesundheit, Familie und Beziehung.

Alle Partner und Kinder der Tages- und Wochenendpendler mitgezählt, ist so gut wie jeder mit dem Nomadendasein in Berührung. Das ewige Hin und Her macht eine Wesensart unserer Gesellschaft aus, die nicht nur Pendler betrifft, sondern Wirtschaftsfaktor und Politikum ist – und eine große Unbekannte in unserer Mitte.

Kösel-Verlag, 192 S., € 14,99