Die Dozenten

Ausbilder im Nebenjob: Fast alle Dozenten für Print, Radio, TV und Online kommen direkt aus Praxis.
Etwas haben alle Ausbilder an der Journalistenschule gemeinsam: Sie sind Frauen und Männer der Praxis; sie vermitteln nicht allein Wissen, sondern demonstrieren ganz anschaulich ihr tägliches Handwerk. „They teach what they do”, dieses Prinzip galt in der DJS von Anfang an.
Frontalunterricht ist an der DJS nicht zu erwarten. Dafür liefern die Dozenten Hilfe auf der Suche nach dem richtigen Thema oder dem perfekten Dreh, leiten Konferenzen und bringen Struktur in oftmals heftige Diskussionen. Sie zerpflücken Sätze und Texte und zeigen, wie man eine „harte Geschichte” recherchiert, eine spannende Reportage schreibt oder ein lebendiges Interview führt. Da DJS-Dozenten früher oft auch DJS-Schüler waren, üben sie Kritik, die weiter bringt, ohne verletzend zu sein.
Der Bezug zur Praxis hat maßgeblich zum exzellenten Ruf der Deutschen Journalistenschule beigetragen. Die Redaktionen wissen: Wer von der DJS kommt, ist vom ersten Tag an einsatzbereit.
Rund 180 Namen stehen im Dozentenverzeichnis der DJS, vom freien Autor bis zum Chefredakteur. Sie kommen aus Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen, von öffentlich-rechtlichen und privaten Sendern oder aus Online-Redaktionen. Manche arbeiten frei oder machen Öffentlichkeitsarbeit. Wieder andere sind, nach Jahren im Beruf, Profis in der journalistischen Ausbildung. Eines ist allen Dozenten gemein: Neben der reinen Lehre geizen sie nicht mit Anekdoten aus dem Berufsalltag.
Und das Beste: Alle rücken bereitwillig ihre Telefonnummern heraus. „Sie können mich jederzeit in der Redaktion anrufen” – ein von den Schülern gern gehörter Satz und ein häufig genutztes Angebot.


